Daniel Dorsch

Bio·gra·fi̱e̱

1968
geboren in Warnemünde

1974 -86
Jugend – und Kantoreichor Warnemünde

1975 -84
klassische Klavierausbildung und Orgelunterricht bei Landeskirchen Musikdirektorin Christiane Werbs

1986 -88
erste Versuche an einem Synthesizer, Korg Poly 800

Saxophonunterricht am Konservatorium Rostock

Arbeit mit verschiedenen Musikern aus dem Bereich Jazz und zeitgenössische Musik im Raum Rostock

1990
nach kurzer Arbeit bei der Musiksoftwarefirma Gerdes in Berlin,
beginn intensiver Beschäftigung mit Elektronischer Musik.
(Atari 1040, Synthesizer Roland D-50)

1994
Studium nordindischer klassischer Musik bei Debashish Sanyal und Tabla-Percussionsunterricht im Musik Center Ahsram Benares (Varanasi, Indien)

Gründungsmitglied des Hexenkessel Hoftheaters später Monbijou-Theater jetzt Hexenberg Theater
erste Erfahrungen als Theatermusiker

1995
Produktionen mit dem freiem Ensemble ORPHTHEATER Berlin
es folgen Gastspiele in Russland, Letland, Ukraine und Polen
und Einladungen u.a. zu den Dresdener Tage der zeitgenössischen Musik und 47. Berliner Festwochen

1996
Gründung des Duo „Tronthaim“ mit Sascha Moser mit dem Ziel Stummfilme mit elektronischer Musik zu begleiten.
Es entsteht die Filmmusik zu „Berlin Sinfonie einer Großstadt“ von Walter Ruttmann
es folgen Auftritte u.a. in Florenz zum Kulturfestival „Notti d’Estate“, in Cannes zur Verlagsmesse „Midem“, in Riga beim Festival „Forte Riga“, in Lissabon, in Paris zum „Salon du livre“ und in Oslo zu den „Berlin-Tagen“.

1997
Einrichtung des Live-Sets für die „Radical Romance“ CD von „Madonna Hip Hop Massaker“
es folgen drei Jahre als Gast-Keyboarder mit Auftritten u.a „Rock am Ring“ „Hurrikan Festival“ „Rockpalast“

2000
Gründung der Trip Hop Projekts „Recorder“ mit Louise Gold
1.Preis beim „Face the Audience“ Contest des BMG/Meisel Verlags
CD Aufnahmen in den Hansa Ton Studios Berlin.

2003
Erste Theaterproduktion mit dem Dokumentar Theater Regisseur Hans-Werner Kroesinger
an den spophien saelen in Berlin

2005
beginn der Zusammenarbeit mit David Marton zunächst als Tontechniker dann als Keyboarder und Performer

2006
Theatermusiken für Landesbühnen in Österreich / Innsbruck/Bregenz
mit Regisseur Frank Asmus

2007
erst Tontechniker dann Leitung der Tontechnik Abteilung im Podewil Berlin.
Intensiver Beschäftigung mit neuer und improvisierter Musik, durch die im Podewil ansässigen Ensembles „Zeitkratzer“ und „Ensemble KNM“

Erste elektromechanische Klanginstallation, zunächst als Bühnenbild Zusatz in
Hans-Werner Kroesingers Theaterstück „History tilt“ Im Hebbel Hau3 in Berlin und dann als eigenständige Klanginstallation im „Ausland“ Berlin

2008
Erste Theatermusik für ein deutsches Staatstheater in Stuttgart mit Regisseur Hans-Werner Kroesinger

2010
nach Aufenthalt in Tokyo entsteht die Solo CD „Tokio Dairy“
erschienen bei Fortschritt Records

2011
Veröffentlichung der Filmmusik zu „Berlin Sinfonie einer Großstadt“ von Walter Ruttmann
CD Tronthaim „Hauptstadt“ erschienen bei Fortschritt Records

Erster Einsatz des Vorläufers des „Ele Meta Phone“ im Rahmen der XX. Baden-Württembergische Theatertage in Karlsruhe

2013
Keyboarder und Mitproduzent bei „Herr Blum“
CD „Bewegt euch“

2014
das Ele Meta Phone bekommt einen eigenen Raum in der „open Spaces“ Ausstellung im Depot Istanbul in Belgrad, Sarajevo und Berlin
ihm Rahmen des Goethe Institut Exzellenzprojekt „1914/2014 – Schlachtfeld Erinnerung“ zum Ersten Weltkrieg.

2015
Aufenthalt und Arbeitsstipendium im Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop.
Gefördert vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern